1926-1939

Die goldenen Anfänge in der Potsdamer Straße

Am 19‭. ‬März 1926‭ ‬gründete Harry Lehmann gemeinsam mit seinem Vater Eduard Lehmann die Parfümerie HARRY LEHMANN in Berlin‭. ‬Es war‭ ‬der Beginn einer Geschichte‭, ‬die bald ein ganzes Jahrhundert schreiben sollte und in dieser langen Zeit das Leben von zahlreichen Menschen begleitete und Erinnerungen für jene schuf‭. ‬Der Beginn einer Parfümerie‭, ‬die sich gemeinsam mit Berlin wandelte und‭ ‬die durch den Zweiten Weltkrieg und auch die Teilung Berlins hindurch bestehen sollte‭.‬

Harry Lehmann

Harry Lehmann‭, ‬geboren am 11.10.1898‭, eröffnete im März 1926‭ das erste Geschäft des Familienunternehmens zusammen mit seinem Vater Eduard Lehmann. ‬Harry Lehmann führte das Unternehmen von 1926‭ ‬bis zu seinem Tod 1967‭ ‬und prägte es zusammen mit seinen‭ ‬Mitarbeitenden über viele Jahrzehnte hinweg‭.‬

In Deutschland und insbesondere in Berlin waren Parfümerien zu dieser Zeit‭, ‬anders als in Frankreich‭, ‬noch nicht sehr verbreitet‭. ‬Der Gedanke‭, ‬mit schönen Düften den Kundinnen und Kunden einen kleinen Luxus zu ermöglichen und selbst unternehmerisch tätig zu werden‭, ‬gefiel dem nur 27‭ ‬Jahre jungen Harry Lehmann‭.

19. März 1926

Es war die Zeit der goldenen Zwanziger‭, ‬als HARRY LEHMANN erstmals seine Türen öffnete‭. ‬Berlin war das‭ ‬‮„‬Babylon der 20er“‭ ‬geworden‭, ‬eine pulsierende Weltmetropole mit 4‭ ‬Millionen Einwohnern‭, ‬die nach der Hyperinflation von 1923‭ ‬wieder aufblühte‭. ‬Das‭ ‬erste Ladengeschäft befand sich in der Potsdamer Straße nahe der Potsdamer Brücke‭. ‬Ein perfekt gewählter Ort‭, ‬im Herzen des pulsierenden Berlins‭, ‬nur wenige Schritte vom damaligen Potsdamer Platz entfernt‭.‬

Parfum nach Gewicht & künstliche Blumen

Das Konzept war revolutionär‭: ‬Es wurden Parfüm nach Gewicht und künstliche Blumen verkauft‭. ‬Die Düfte konnten im Laden entdeckt‭ ‬und in gewünschter Grammzahl erworben werden‭, ‬was die Düfte für Jedermann zugänglich machte‭. ‬Perfekt für eine Stadt‭, ‬die Luxus wollte‭, ‬aber sparsam sein musste‭. ‬Abgewogen wurde fein säuberlich mit einer goldglänzenden Waage‭, ‬die zum Markenzeichen des Hauses wurde‭.

‬Die kunstvoll arrangierten Seidenblumen waren im Laden und auch zu Hause dekorativ und konnten sogar als Raumduft genutzt werden‭, ‬indem man sie mit einem Duft besprühte‭. ‬Mit diesem Konzept war HARRY LEHMANN das erste Geschäft seiner Art in Deutschland‭.‬

Der Laden war prunkvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet‭. ‬Gläserne Vitrinen‭, ‬große Schaufenster und Spiegel‭. ‬Die zahlreichen Düfte und künstlichen Blumen verwandelten den Laden in eine sinnliche Erfahrung‭, ‬die‭ ‬neugierige Blicke von Passantinnen und Passanten einfing und jene verlangsamte‭. ‬Diese Kombination aus Duft und visueller Pracht‭ ‬machte HARRY LEHMANN schnell zu einer bekannten Adresse für schöne Düfte in und aus Berlin‭. ‬In dieser Stadt prägten Ekstase und‭ ‬Hedonismus den Alltag, die Menschen tanzten Charleston und experimentierten mit Mode sowie Sexualität‭.‬

Von Beginn an bot man der Kundschaft ein großes Sortiment mit etwa 30‭ ‬sorgfältig komponierten Düften‭, ‬die den Zeitgeist der späten Zwanziger Jahre einfingen‭. ‬Maiglöckchen‭, ‬Veilchen und Roter Mohn gehörten zu den ersten Kreationen‭ - ‬blumige‭, ‬romantische und klare Düfte‭, ‬die perfekt zur Eleganz der Weimarer Republik passten und en vogue waren‭. ‬Jeder Duft wurde im eigenen Haus entwickelt und hergestellt und trug die unverwechselbare Handschrift der Familie Lehmann‭.‬

Der Tropfer

Harry Lehmann selbst war es‭, ‬der den‭ "Tropfer" ‬damals erfand‭. ‬Bereits 1926‭ ‬hing eine erste Version dieser Erfindung aus Metall und Chrom an der Außenfassade des Gründergeschäfts und ließ‭ ‬tagtäglich Gratistropfen des Tagesduftes zum Probieren heraus‭. ‬Im Vorbeigehen konnte man die Hand darunter halten und einen Tropfen zur Probe auf die Hand fallen lassen‭. ‬Der Tropfer wurde zu einer stadtbekannten Attraktion‭, ‬die später sogar in der Presse‭ ‬intensiv gewürdigt wurde‭. ‬Passantinnen und Passanten blieben stehen‭, ‬probierten und schnupperten‭. ‬Viele von ihnen kamen als Kundinnen und Kunden wieder‭.‬

"Veilchen" kaufte hier schon Marlene Dietrich.

In diesen goldenen Jahren der Potsdamer Straße etablierte sich HARRY LEHMANN dank der guten Lage und prunkvollen‭, ‬aber nicht protzigen Aufmachung‭, ‬auch bei der Berliner Prominenz‭. ‬Marlene Dietrich‭, ‬die gerade dabei war‭, ‬zum Star zu werden‭, ‬gehörte zu den Kundinnen und Kunden‭, ‬die ihre Düfte bei HARRY‭ ‬LEHMANN erwarben‭. ‬Der‭ ‬‮„‬Blaue Engel“‭ ‬drehte in der Stadt und Veilchen war der Duft‭, ‬den Marlene Dietrich regelmäßig hier kaufte‭.‬

Doch die Zeit des Optimismus sollte nicht ewig dauern‭. ‬1933‭ ‬verwandelte sich Berlin von der liberalsten Stadt Europas in die Hauptstadt der Diktatur‭. ‬Die bunte Vielfalt verschwand‭, ‬die Stadt wurde grau‭, ‬uniformiert‭, ‬kontrolliert‭. ‬1939‭ ‬endete die Ära dieses‭ ‬ersten Ladengeschäfts abrupt‭. ‬Die in Berlin geplante Nord-Süd-Achse der Nationalsozialisten machte eine Aufgabe der Geschäftsräume notwendig‭. ‬Es war der erste von vielen Umzügen‭, ‬die das kleine Familienunternehmen durchleben und überstehen sollte‭.‬

1940-1951

Krieg, Zerstörung und Neuanfang

Auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für den Weiterbetrieb wurde man in einer ebenfalls sehr guten Lage fündig‭. ‬Von 1940‭ ‬bis‭ ‬1943‭ ‬führte Harry Lehmann sein Geschäft in der Friedrichstraße 80‭ ‬gegenüber der Kaisergalerie‭, ‬kurz vor Unter den Linden fort‭. ‬Hier spielte sich das kulturelle und geschäftliche Leben der Reichshauptstadt ab‭, ‬mitten im historischen Zentrum Berlins‭. ‬Der Umzug gelang und die Kundschaft folgte‭.‬

Doch der Krieg holte die Parfümerie ein‭: ‬Bomben zerstörten das Geschäft vollständig‭. ‬Harry Lehmann persönlich rettete die letzten unversehrten Waren aus den Trümmern‭. ‬Eine Szene‭, ‬die symbolisch für den unbedingten Willen der Familie stand‭, ‬ihr Handwerk zu‭ ‬bewahren und nicht aufzugeben‭.‬

Nach einer Unterbrechung während der Kriegsjahre 1944/1945‭, ‬in denen Berlin und insbesondere Stadtmitte von heftigen Kämpfen und‭ ‬Luftangriffen gezeichnet war‭, ‬wurde der Betrieb 1946‭ ‬an einer wieder neuen Adresse in der Friedrichstraße an der Ecke Mohrenstraße‭, ‬dort wo heute das moderne Quartier 205‭ ‬steht‭, ‬fortgesetzt‭. ‬Damals war es ein Ort‭, ‬der inmitten der zerstörten Stadtmitte lag‭,‬‭ ‬wo Trümmerfrauen die Ruinen wegräumten und die Menschen versuchten‭, ‬sich eine Normalität aufzubauen‭. ‬Das Ladengeschäft wurde in‭ ‬einer Ruine eröffnet‭.‬

Schon fünf Jahre später in 1951‭ ‬zwangen die einsetzenden Ost-West-Spannungen der geteilten Stadt die Familie Lehmann erneut zu einem Umzug ihres Ladengeschäfts‭. ‬Diesmal begab man sich in den Westteil der Stadt‭, ‬in die Joachimsthaler Straße gegenüber dem Bahnhof Zoo‭.‬

1952-1958

Filialen am Bahnhof Zoo und in der Wilmersdorfer Straße

Filiale in der Joachimsthaler Straße

Im Jahr 1952 eröffnete Familie Lehmann einen neuen Laden im inzwischen geteilten Berlin. In einem einfachen Nachkriegsgebäude in der Joachimsthaler Straße, schräg gegenüber dem Bahnhof Zoo und dem Zoologischen Garten, führte man die Geschäfte fort. Auch in diesem Geschäft schaffte man es mit prunkvoller Dekoration und üppiger Präsentation ein eindrucksvolles Kauferlebnis zu bieten. Das Konzept mit Parfüm nach Gewicht und künstlichen Blumen bestand unverändert fort und ermöglichte auch in wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsjahren den kleinen Luxus im Alltag.

Der Tropfer - hängt noch heute in der Kantstr. 106

Auch für das Ladengeschäft in der Joachimsthaler Straße, an dessen Stelle heute das Waldorf-Astoria Hotel steht, ließ Harry Lehmann einen neuen Tropfer fertigen, da der ursprüngliche Tropfer die Kriegszeit nicht überstanden hatte. Anders als das Nachkriegsgebäude existiert genau dieser Tropfer noch heute und wurde 2025 wieder in Betrieb genommen.

Aufgrund der unsicheren Vergangenheit der Standorte und wirtschaftlichen Erfolgs wurde 1953 eine weitere Filiale in der Wilmersdorfer Straße, direkt gegenüber dem damaligen Kaufhaus HERTIE, eröffnet. Damals war die Wilmersdorfer Straße noch keine Fußgängerzone, sondern eine belebte, befahrene Straße mit der Straßenbahnlinie 3 in der Mitte. Im Jahr 1957 wurde die Filiale in der Wilmersdorfer Straße wieder geschlossen. Nur ein Jahr später, im Jahr 1958, musste auch in der Joachimsthaler Straße wieder Platz gemacht werden, was einen erneuten Umzug bedeutete und die Spur durch die Stadt weiterführte.

1958 - 1969

Filialen in Berlin und Deutschland

Die Kantstraße - ein Zuhause für die Ewigkeit

Im selben Jahr 1958 fand HARRY LEHMANN schließlich seine neue und bis heute dauerhafte Heimat in der Kantstraße 106 in Berlin-Charlottenburg, dicht an der Einkaufsmeile Wilmersdorfer Straße. Zunächst war es nur ein kleiner Laden, der jedoch zwei Jahre später durch die Übernahme des Nachbargeschäfts auf die doppelte Kapazität vergrößert wurde. Seit 1958 thront auch die ikonische Leuchtreklame vor dem Laden. Ein kleines Wahrzeichen, das bis heute Passantinnen und Passanten den Weg weist.

Hier, in genau diesem Laden, begann auch Jutta Dallmanns bemerkenswerte Laufbahn bei HARRY LEHMANN. Die damals 18 Jahre junge Frau trat 1958 ihre Stelle an und erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum. Schon während ihrer Lehre, die sie in einer Bäckerei absolvierte, fuhr sie immer mit dem Bus an HARRY LEHMANN in der Joachimsthaler Straße vorbei und setzte sich extra oben in den Bus, um besser in den Laden hineinschauen zu können. „Dort möchtest du auch mal arbeiten“, sagte sie sich. 1958 wurde dieser Wunsch Wirklichkeit. Es war der Beginn einer hingebungsvollen Leidenschaft, die bis heute andauert.

Filiale in Berlin Neukölln

Die tüchtige und unternehmerische Familie Lehmann lernte aus der Vergangenheit und eröffnete ebenfalls im Jahr 1958 eine weitere Filiale in Berlin-Neukölln. Die Filiale in der Karl-Marx-Straße 146, die immerhin 11 Jahre von 1958 bis 1969 bestand, war mit nur 20 Quadratmetern klein, aber ideal ausgestattet und gut gelegen. Direkt zwischen den beiden U-Bahn-Ausgängen U-Bhf. Karl-Marx-Straße an der U7 gelegen, bot der Laden alles, was auch der Laden in der Kantstraße bot. Eine Parfümtheke mit allen Sorten, die bekannten Apothekerwaagen, künstliche Blumen und sogar künstliche Bäume.

1967 - 2008

Tod Harry Lehmanns und die Weiterführung der Tradition

Am 14. Oktober 1967, nur wenige Tage nach seinem 69. Geburtstag, verstarb Harry Lehmann. Mit seinem Tod endete eine Ära, doch die Tradition sollte nahtlos weiterleben. Seine Frau Edith „Christel“ und der gemeinsame Sohn Lutz, der damals erst 16 Jahre alt war, übernahmen das Lebenswerk.

Edith Lehmann erwies sich als ebenso geschäftstüchtig und talentiert wie ihr verstorbener Mann. Gemeinsam mit dem heranwachsenden Lutz führte sie nicht nur die Parfümerie weiter, sondern entwickelte das Sortiment, das in den vergangenen Jahrzehnten bereits auf über 45 Düfte angewachsen war, abermals weiter.

In den späten Siebzigern und Achtzigern entstanden neue, mutigere Kompositionen. West-Berlin wurde zur „Insel der Freiheit“ mit Hausbesetzungen, Alternativkultur und Punks. Kreuzberg entwickelte sich zum Mythos, David Bowie und Iggy Pop lebten in der Stadt. Als der Lambada-Tanz Europa eroberte, konzipierten Edith und Lutz Lehmann, das gleichnamige Parfüm dazu. Die Düfte spiegelten stets ihre Zeit wider: von den romantischen Blütendüften der Zwanziger über die eleganten Kompositionen der Nachkriegszeit bis hin zu den experimentelleren Kreationen späterer Jahrzehnte.

Besonders charakteristisch wurde die Namensgebung der Düfte, die von der Reisefreudigkeit und den familiären Verbindungen der Familie Lehmann geprägt war. „Valldemosa“ erinnert an die Mallorca-Aufenthalte, Namen wie „Key West“ und „Naples“ zeugen von USA-Reisen der Familie. „L‘Avion“ und Namen südamerikanischer Städte wie „Cochabamba“ und „Potosi“ im Sortiment erzählen von den Familienverbindungen zu Harrys erstem Sohn Reinhard, der nach Südamerika ausgewandert war und dort in den 70er Jahren mit einem Flugzeug verunglückte.

Jutta Dallmann, mittlerweile eine der erfahrensten Mitarbeiterinnen der Parfümerie, wurde zu einer bekannten Persönlichkeit des kleinen Betriebs. Mit ihrem Gespür für die Wünsche der Kundschaft und ihrer offenen und herzlichen Art half sie dabei, die für HARRY LEHMANN bis heute charakteristische Beratung durch den ständigen Wandel zu geleiten. Die individuelle, unaufdringliche Beratung und das Glücklichmachen der Kundschaft hatten stets Priorität. Die von gemeinsamen Festen und Ausflügen geprägte, familiäre Atmosphäre im Betrieb machte aus Mitarbeitenden echte Familienmitglieder.

Die Kantstraße wurde zur wahren Heimat der Parfümerie. Hier, in den liebevoll eingerichteten Räumen mit den originalen Apothekerwaagen und den kunstfertigen Blumenarrangements, empfingen drei Generationen ihre Kundinnen und Kunden.

2008 - 2022

Lutz Lehmann und das Ende einer Ära

Nach Edith Lehmanns Tod im Januar 2008 führte Lutz Lehmann das Geschäft allein weiter. Er bewahrte das Erbe seiner Familie mit großer Sorgfalt und erweiterte das Sortiment auf über 70 einzigartige Düfte. Die Inneneinrichtung des Ladens blieb gleichzeitig in der Zeit vor Edith Lehmanns Tod stehen.

Ein Unikum, eine Berliner Institution, mit gelber Raufasertapete an der Wand und Linoleum auf dem Boden. Die beiden großen Räume unverändert bis an die Decke gefüllt mit künstlichen Blumen auf der einen und schönen Düften auf der anderen Seite. Im Schaufenster waren, genau wie schon 1926, die Apothekerflaschen auf einer Stufenpyramide aufgereiht.

In einem Fernsehbeitrag erwähnte Lutz Lehmann einst seinen Wunsch, einen Nachfolger zu finden. Zu Lebzeiten war es ihm nicht vergönnt, einen solchen kennenzulernen. Mit Lutz Lehmanns Tod im Mai 2022 endete eine fast hundertjährige Familientradition - vorerst.

2024

Ein neuer Anfang in gewohnter Umgebung

Nach anderthalb Jahren Stillstand übernahmen die gebürtigen Berliner Jannis Lucian Groh und Vianney Lancres zusammen mit einem befreundeten Parfümeur aus Frankreich die Parfümerie. Obwohl sie Lutz Lehmann nie persönlich kennengelernt hatten, führten sie ab März 2024 mit natürlichem Gespür und dank des Wissens von Jutta Dallmann das Traditionsgeschäft mit großer Achtung und Wertschätzung der Historie weiter.

Mit ihrer Leidenschaft für Düfte und ihrer Passion für die Berliner Stadtgeschichte renovierten sie das Geschäft behutsam und führten es in die Moderne. Dabei blieb das gesamte, historische Mobiliar erhalten: die originale Theke, Harry Lehmanns Schreibtisch, die alten Regale und Apothekerflaschen. Die originalen Rezepturen wurden übernommen, die offene, individuelle Beratung fortgesetzt. Lediglich die künstlichen Blumen mussten weichen.

Und Jutta Dallmann‭? ‬Sie kehrte nach der Wiedereröffnung zurück‭. ‬Heute‭, ‬mit über 80‭ ‬Jahren‭, ‬steht sie weiter regelmäßig im Laden und hilft mit unvergleichbarer Leichtigkeit und Hingabe dabei‭, ‬für jede Kundin und jeden Kunden den passenden Duft zu finden‭. ‬Auch die fast hundertjährige Geschichte‭, ‬das Handwerk‭, ‬die über 70‭ ‬einzigartigen Düfte und der Geist‭, ‬den Eduard und Harry Lehmann 1926‭ ‬in die Potsdamer Straße brachten‭, ‬blieben‭. ‬Eine Tradition wird mit derselben Hingabe und Liebe zum Detail fortgeschrieben‭, ‬die schon Marlene Dietrich‭ ‬zu schätzen wusste‭.‬

Erfahren Sie mehr über die Menschen hinter HARRY LEHMANN